Wichtiger Hinweis

Aus folgenden Gründen möchten wir uns deutlich von den Kletterangeboten der sogenannten „Adventure Parcs“ distanzieren.

Wir möchten Sie an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass sich unser Hochseilgarten von den Kletterangeboten der sogenannten Adventure Parcs , Kletterparks oder Waldseilgärten, welche in den letzten Jahren vermehrt gebaut wurden, kategorisch unterscheidet.

In diesen Parks sind sehr viele Kletterstationen aufgebaut, die hintereinander begangen werden. Dabei werden die TN nicht pädagogisch betreut und sind nach einer kurzen Einweisung selbst für Ihre Sicherheit verantwortlich.

Unsere Veranstaltungen im Hoch- und Niedrigseilgarten sind grundsätzlich als Gruppen- bzw. Teamaktivitäten ausgelegt und in ein pädagogisches Programm
Es werden Kleingruppen von max. 15 TN gebildet. Diese werden von ausgebildeten Hochseilgartentrainern mit pädagogischen Qualifikationen angeleitet.
Ein solches Konzept garantiert einen deutlich höheren Sicherheitsstandard. Es wird zwar insgesamt weniger geklettert, dafür wird mehr Wert auf das Verhalten im Team und die Reflexion gelegt.

Für Gruppen besonderer Schulformen oder mit speziellem Lerncharakter können Pädagogen mit entsprechenden Qualifikationen angefragt werden.

Natürlich wird der Spaß bei unseren Aktionen nicht vernachlässigt und es ist durchaus möglich Geburtstags- und Eventveranstaltungen bei uns zu buchen.

Die Programmstrukturierung orientiert sich an gegenwärtigen pädagogischen Modellen sowie den aktuellen ERCA - Standards der European-Ropes-Course-Association, nach denen die Hoch- und Niedrigseilgartenanlage betrieben wird.

Dies heißt auch, dass die TeilnehmerInnen eine bestmögliche, nach den aktuellen Sicherheitsstandards angepasste technische Ausrüstung, ständige Betreuung und Anleitung erhalten.

Aufsichtspflicht:

Zusätzlich möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Aufsichtspflicht in den oben erwähnten Kletterparks von GruppenbetreuerInnen und LehrerInnen nicht gewährleistet werden kann, da diese laut Gesetz §§ 823 und 832 BGB nicht übertragbar ist.

Im Anhang möchten wir sie gerne mit einigen entsprechenden Gesetzen hierüber informieren.

Die Abbildung dieser Texte entbindet Sie jedoch nicht von der Verpflichtung sich über den aktuellen gesetzlichen Stand selbständig zu Infomieren.

Ein Betreuer kann zur Schadenersatzpflicht nach § 823 BGB herangezogen werden, wenn eine Körperverletzung des zu beaufsichtigenden Kindes durch Unterlassung oder nicht ausreichender Aufsicht herbeigeführt wurde. Dies gilt auch, wenn das Kind den Schaden selbst verursacht hat.

§ 823 (Schadenersatzpflicht bei Körperverletzungen -- Rechtsverletzungen)

(1)
Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatze des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.

(2) Die gleiche Verpflichtung trifft denjenigen, welcher gegen ein den Schutz eines anderen bezweckendes Gesetzes verstößt. Ist nach dem Inhalte des Gesetzes ein Verstoß gegen dieses auch ohne Verschulden möglich, so tritt die Ersatzpflicht nur im Falle des Verschuldens ein.

§ 832 (Haftung des Aufsichtspflichtigen)

(1)
Wer Kraft Gesetzes zur Führung der Aufsichtspflicht über eine Person verpflichtet ist, die wegen Minderjährigkeit oder wegen ihres geistigen oder körperlichen Zustandes der Beaufsichtigung bedarf, ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet, den diese Person einem Dritten widerrechtlich zufügt. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn er seiner Aufsichtspflicht genügt oder wenn der Schaden auch bei gehöriger Aufsichtsführung entstanden sein würde.

(2) Die gleiche Verantwortlichkeit trifft denjenigen, welcher die Führung der Aufsicht durch Vertrag übernimmt.

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