Ausbildung

Ausbildung zum/r Hochseilgartentrainer_in

„Hochseilgärten“ sind Kletter- und Balancierelemente, kombiniert aus Seilen, Drahtseilen und Balken. Sie befinden sich in unterschiedlichen Höhen bis zu 20 Metern, eingehängt in Bäumen und künstlich aufgestellten Masten. Die herausfordernden Kletteraktionen bieten für Teams und Einzelne eine Vielzahl von Lern- und Erfahrungssituationen, an die sich die Teilnehmer_innen noch lange erinnern werden.

Hochseilgartenelemente haben mittlerweile einen hohen Stellenwert in erlebnispädagogischen Programmen. Sie sind als ein Teilbereich zu verstehen, der auf den Grundlagen der Erlebnispädagogik basiert. Die hier gemachten Erlebnisse und Erfahrungen können wirkungsvoll zu einer Kompetenzerweiterung führen und durch Reflexion Verhaltensänderungen bewirken.

In der Erwachsenenbildung, Personalentwicklung und besonders in der Jugendarbeit verzeichnen pädagogische Aktivitäten in diesen Anlagen in den letzten Jahren einen enormen Zulauf.

Der Fokus der Ausbildung zum/r „Hochseilgartentrainer_in“ konzentriert sich auf die Beherrschung der technischen Standards sowie umfänglich der Rolle und Anleitung der Trainer_in im Umgang und der Betreuung von Teilnehmer_innen und Gruppen.

Das Curriculum umfasst alle wichtigen Sicherungs-, Rettungs- und Bergungsmethoden im Top–Rope-Bereich.

Die Ausbildung zum/zur „technischen Sicherheitstrainer_in“ ist standardisiert und entspricht den Anforderungen der ERCA e.V. (European Ropes Course Association - Verein zur Förderung von Seilgärten e.V.).

Folgende Schwerpunkte werden in Theorie und Praxis, in der 6-tätigen Ausbildung, eingehend und intensiv trainiert:

  • Materialkunde
  • Seil- und Knotenkunde
  • Überprüfung der Hochseilgartenanlage
  • Technischer Aufbau der Seilanlage
  • Betrieb aller Stationen
  • Sicherungstechniken und Sicherungsarten
  • Safety-Talks und Checklisten
  • Rescue
  • Versicherungsgrundlagen, -kunde und Recht

Bei erfolgreicher theoretischer und praktischer Prüfung erhalten die Teilnehmer_innen ein Zertifikat. Bei Nichtbestehen eine Teilnahmebescheinigung.